Lexikon

Adaption

Adaption ist die Anpassung der Empfindlichkeit des Auges an unterschiedliche Leuchtdichten.

Akkommodation

Will das rechtsichtige Auge nahe Dinge deutlich sehen, muss es eine Naheinstellung vornehmen. Dieser Vorgang wird Akkommodation oder Naheinstellung des Auges genannt.

Albinismus

Die Oberflächenfarbe der Regenbogenhaut ist bei jedem Menschen verschieden und hängt von der Pigmentmenge ab. Auf der Innenseite hat die Iris eine kräftige schwarze Pigmentschicht. Fehlt dieser Farbstoff, so spricht man von Albinismus. Die Regenbogenhaut eines solchen Auges erscheint rötlich.

Amblyopie

Amblyopie bedeutet Schwachsichtigkeit oder Sehschwäche.

Aphakes Auge

Ein aphakes Auge ist ein linsenloses Auge. Eine Beschränkung des aphaken Auges liegt darin, dass es seine Brechkraft nicht verändern kann. Das aphake Auge besitzt deshalb keine Akkommodationsfähigkeit (siehe Akkommodation).

Astigmatismus

In diesem Fall ist das Auge nicht in der Lage, einzelne Punkte eines Objekts auf der Netzhaut wieder als Punkt abzubilden. Man sieht in diesem Fall sowohl in der Ferne als auch in der Nähe unscharf. Der Astigmatismus ist auf eine tonnenförmige Krümmung der Hornhaut oder der Linsenoberfläche zurückzuführen.

Bindehaut (Conjunctiva)

An den Lidrändern beginnt die Bindehaut. Das ist eine Schleimhaut, die die Innenseite der Lider bedeckt und auf den Augapfel übergeht, welchen sie umgibt.

Binokularsehen

Binokularsehen ist das Sehen mit beidäugiger Wahrnehmung. Im allgemeinen werden die Seheindrücke des rechten und des linken Auges im Sehzentrum zu einem gemeinsamen Seheindruck verschmolzen. Durch ein intaktes beidäugiges Sehen sind wir in der Lage, räumlich zu sehen.

Cornea

Nach vorne geht die Lederhaut in die Hornhaut über. Die Hornhaut ist eine durchsichtige, kugelförmige Haut, die einen Teil des optischen Systems des Auges bildet. Sie ist die stabilste Faserhaut. Sie enthält eine Vielzahl von Nervenfasern. Dabei wirken die Nervenenden als Druck- und Schmerzrezeptoren.

Crosslinking

Beim Crosslinking handelt es sich um eine therapeutische Vernetzungsbehandlung der Augenhornhaut. Dabei wird die biomechnische Festigkeit des Hornhautgewebes durch ein Vitamin B2 (Riboflavin) und UV-Strahlung verstärkt.

Am Auge wird wird diese Behandlung vor allem bei Betroffenen mit Keratoconus, aber auch bei Patienten mit einer Hornhautverdünnung nach einem Lasereingriff, angewandt.

Das Riboflavin absorbiert die UV-Strahlen und verhindert, dass das Licht in tiefere Schichten des Auges eindringen und Schäden am Auge verursachen kann.

Das Riboflavin ist durch die Lichtenergie angeregt und setzt die reaktionsfreudigen Sauerstoffverbindungen frei, die für die Quervernetzung die nötige Energie liefern.

Durch Crosslinking kann ein Keratoconus nicht geheilt werden, aber das Fortschreiten kann verlangsamt oder gestoppt werden.

Nach der Behandlung ist es trotzdem notwendig die optimale Sehschärfe mit einer Brille oder mit Kontaktlinsen zu korrigieren.

Dioptrie

Physikalisches Mass zur Angabe der optischen Wirkung einer Linse. Es handelt sich hierbei um den Kehrwert der in Metern gemessenen Brennweite der Linse.

Farbenblindheit

Partielle Farbblindheit liegt vor, wenn nur noch zwei Zapfensorten (siehe Netzhautgrube) funktionsfähig sind. In diesem Fall werden bestimmte Farben überhaupt nicht mehr gesehen. Es wird unterschieden in Rotblindheit, Grünblindheit und Blaublindheit. Der Rotblinde empfindet rot als schwarz.
Totale Farbblindheit liegt vor, wenn kein Farbsehen mehr möglich ist. Einzelne Farben unterscheiden sich dann höchstens durch Graustufen, vergleichbar mit der Abbildung durch ein Schwarzweißfernsehgerät.

Farbschwäche

Farbenschwäche ist die leichteste Form von Farbenfehlsichtigkeit. So werden beispielsweise Farbunterschiede gesehen, wo keine sind. Umgekehrt können auch Farbunterschiede übersehen werden.

Fovea centralis

Sie liegt gegenüber der Pupille inmitten des gelben Flecks (Macula lutea). In ihr befinden sich Zäpfchen und Stäbchen, die für auftreffende Lichtreize empfindlich sind. Die Zäpfchen dienen zum Sehen am Tag und vermitteln das Farbsehen. Die Stäbchen sind wesentlich lichtempfindlicher, dienen aber nur dem Hell-/Dunkelsehen.

Glaukom (Grüner Star)

Das gemeinsame Zeichen aller Formen des grünen Stars ist eine Drucksteigerung im Innern des Augapfels. Beim akuten Glaukomfall klagt der Kranke über heftige Schmerzen hinter dem Augapfel und im Hinterkopf. Lichtpunkte sieht er oft mit farbigen Ringen umgeben. Beim grünen Star wird der Sehnerv geschädigt und seine Nervenfasern können nicht erneuert werden. Die Auswirkungen sind dann Gesichtsfeldausfälle. Glaukomfälle gehören sofort in die Obhut des Augenarztes.

www.glaukom.de

Grauer Star

Der graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Er bildet sich, mehr oder weniger bemerkt, im Alter oder durch eine krankhafte Veränderung der Augenlinse. Es handelt sich in jedem Fall um einen Zerfall der Linsenfasern, verbunden mit einem Auftreten von Wasserspalten und Hohlräumen innerhalb der Linse.

Hornhaut (Cornea)

Nach vorne geht die Lederhaut in die Hornhaut über. Die Hornhaut ist eine durchsichtige, kugelförmige Haut, die einen Teil des optischen Systems des Auges bildet. Sie ist die stabilste Faserhaut. Sie enthält eine Vielzahl von Nervenfasern. Dabei wirken die Nervenenden als Druck- und Schmerzrezeptoren.

Hyperopie

Das ist die Übersichtigkeit. Sie liegt vor, wenn die Brechkraft des Auges im Verhältnis zur Baulänge zu gering ist. Durch Akkommodation kann die Übersichtigkeit zum Teil oder ganz ausgeglichen werden. Das kann auf Dauer sehr anstrengend werden und zu Kopfschmerzen und zu anderen Sehbeschwerden führen. Deshalb sollte die Übersichtigkeit korrigiert werden.

Iris

Sie ist der vordere Teil der Gefäßhaut. Die Vorderfläche können wir durch die Hornhaut hindurch sehen. Die Regenbogenhaut ist ein lockeres Gewebe voll von Kammerwasser.

Katarakt (grauer Star)

Der graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Er bildet sich, mehr oder weniger bemerkt, im Alter oder durch eine krankhafte Veränderung der Augenlinse. Es handelt sich in jedem Fall um einen Zerfall der Linsenfasern, verbunden mit einem Auftreten von Wasserspalten und Hohlräumen innerhalb der Linse.

Keratoconus

Der Keratoconus ist eine kegel- oder konusförmige Vorwölbung des mittleren Teils der Hornhaut. Es handelt sich um eine irreversible Erkrankung. Die Ursachen für die Entstehung eines Keratoconus sind weitgehend unbekannt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Vererbung eine gewisse Rolle spielt.

Ist der Keratoconus über einen längeren Zeitpunkt in einem progressiven Stadium, kann ein Crosslinking  zur Anwendung kommen, um die biomechnische Festigkeit des Hornhautgewebes zu verstärken.

Im späten Stadium kann durch eine Hornhauttransplantation die normale Sehfähigkeit wieder hergestellt werden. Bei Keratoconus bieten Kontaktlinsen die einzig optisch wirksame Korrektionsmöglichkeit.

Keratoplastik

Bei einer Keratoplastik – oder auch Hornhautverpflanzung – wird der zentrale Bereich der erkrankten Hornhaut zunächst vollständig entfernt. In diesem entstandenen Loch wird ein passendes Stück einer Spenderhornhaut eingesetzt. Das Verfahren wird bei Hornhauttrübungen oder stark vernarbter Hornhaut als therapeutische Maßnahme angewendet.

Laser-Hornhaut-Chirurgie

Zusätzlich zu den schneidenden Methoden der Hornhaut-Chirurgie gibt es die Laser-Chirurgie. Es werden zwei unterschiedliche Verfahren angewandt, die PRK-Methode und die LASIK-Methode.Bei der PRK-Methode werden durch den Laser einzelne atomare Schichten des Hornhautgewebes abgetragen. Der Laser hinterlässt eine schmerzhafte Wunde auf der Hornhaut, die nur langsam verheilt.Bei der LASIK-Methode wird zunächst eine Hornhautlamelle angeschnitten und wie ein Buchdeckel auf die Seite weggeklappt. Anschließend wird mit dem Laser das Gewebe an zuvor berechneten Stellen abgetragen. Schlussendlich wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Bei dieser Methode entsteht kaum Narbengewebe.

Beide Verfahren sind mit Risiken verbunden und nur in bestimmten Fällen anwendbar. Informieren Sie sich genau über diese Verfahren, die Kosten und die Risiken.

Lederhaut (Sklera)

Sie ist die äußere Haut des Augapfels. Das Augenweiß ist der sichtbare Teil der Lederhaut. Sie besteht aus einzelnen untergeordneten Bindegewebsfasern. Die Lederhaut muss dem Augeninnendruck standhalten. Deswegen ist sie verhältnismäßig dick, im hinteren Bereich bis zu 1,5mm; nach vorne allmählich auf etwa 0,6mm abnehmend.

Limbus

Übergang von der Lederhaut zur Hornhaut.

Monokularsehen

Hier wird nur ein Auge zum Sehen benutzt.

Myopie

Liegt vor, wenn der Brechwert des Auges im Verhältnis zur Baulänge zu hoch ist. Sie zeigt sich dadurch, dass weiter entfernte Gegenstände oder Personen unscharf wahrgenommen werden. Kurzsichtigkeit sollte korrigiert werden. Bereits ab 0.5dpt vermindert sich die Sehschärfe um 25%.

Nervus Opticus

Von den Nervenzellen gehen Sehfasern aus, die sich zum Sehnerv vereinen, der über die seitlichen Kniehöcker zum Gehirn führt.

Netzhaut (Retina)

Die Netzhaut ist die innerste Augenhaut. Sie besteht aus einem optischen und einem blinden Teil. Der optische Teil enthält Sehzellen. In den Sehzellen werden durch das auftreffende Licht Nervenreize erzeugt, welche zum Gehirn (Sehzentrum) weitergeleitet werden. Der optische Teil erstreckt sich von der Netzhautgrube bis in den vorderen Bereich des Augapfels. Ihren Namen verdankt sie ihrem Aussehen, das der Form eines zugezogenen Fischernetzes ähnlich ist.

Netzhautablösung (Ablatio retinae)

Die Netzhautablösung ist eine gefährliche Erkrankung des Auges, die zum Verlust des Augenlichtes führen kann. Ursache ist meist ein Einreißen der Netzhaut. Stark kurzsichtige und linsenlose Augen sind deswegen besonders betroffen. Die Netzhautablösung ist nicht mit Schmerzen verbunden, so dass die Symptome oft nicht ernst genommen werden. Während des Einreißens der gespannten Netzhaut können Blitze auftreten, wie sie auch beim Reiben der Augen auftreten können. Nach erfolgter Ablösung treten Vorhang-, Schatten- und Schleiersehen auf. Wurden diese Symptome bemerkt, muss man sofort einen Augenarzt aufsuchen.

Netzhautgrube (Fovea centralis)

Sie liegt gegenüber der Pupille inmitten des gelben Flecks (Macula lutea). In ihr befinden sich Zäpfchen und Stäbchen, die für auftreffende Lichtreize empfindlich sind. Die Zäpfchen dienen zum Sehen am Tag und vermitteln das Farbsehen. Die Stäbchen sind wesentlich lichtempfindlicher, dienen aber nur dem Hell-/Dunkelsehen.

Presbyopie

zu deutsch „Alterssichtigkeit". Hierbei handelt es sich nicht um eine Fehlsichtigkeit. Das Auge kann lediglich nicht mehr von sich aus die Brechwertzunahme aufbringen, die für das Nahsehen erforderlich ist. Die Alterssichtigkeit ergibt sich aufgrund eines natürlichen Entwicklungsprozesses, der in jedem Auge abläuft. Deshalb wird jedes Auge irgendwann einmal alterssichtig.

Pupille

Durch die Hornhaut sieht man die Iris, von der die Pupille freigelassen wird. Die Pupille hat die Funktion einer Blende, indem sie den Lichteinfall selbsttätig reguliert.

Refraktive Hornhautchirurgie

Der Begriff refraktive Chirurgie bedeutet, dass der Brechwert des Auges durch eine Operation verändert wird. Damit sollen Fehlsichtigkeiten behoben oder zumindest verringert werden.

Regenbogenhaut (Iris)

Sie ist der vordere Teil der Gefäßhaut. Die Vorderfläche können wir durch die Hornhaut hindurch sehen. Die Regenbogenhaut ist ein lockeres Gewebe voll von Kammerwasser.

Sehnerv (Nervus Opticus)

Von den Nervenzellen gehen Sehfasern aus, die sich zum Sehnerv vereinen, der über die seitlichen Kniehöcker zum Gehirn führt.

Sehschärfe

Sehschärfe ist die Fähigkeit des Auges, dicht nebeneinanderliegende Punkte oder Linien getrennt wahrzunehmen. Diese Wahrnehmung von Einzelheiten wird auch als Auflösungsvermögen bezeichnet.

Sklera

Sie ist die äußere Haut des Augapfels. Das Augenweiß ist der sichtbare Teil der Lederhaut. Sie besteht aus einzelnen untergeordneten Bindegewebsfasern. Die Lederhaut muss dem Augeninnendruck standhalten. Deswegen ist sie verhältnismäßig dick, im hinteren Bereich bis zu 1,5mm; nach vorne allmählich auf etwa 0,6mm abnehmend.

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