Das Auge

Die Augen sind unsere wichtigsten Sinnesorgane. Die Mehrzahl unserer Wahrnehmungen erfolgt über die Augen.

Folgen wir dem Weg des Lichts in das Auge:

Das einfallende Licht dringt durch die klare Oberfläche der Auges: die Hornhaut (Cornea). Dann weiter durch den Raum zwischen Hornhaut und der Iris, der Augenvorderkammer. Das Licht nimmt seinen Weg weiter durch die Pupille, durch die Augenlinse durch den Glaskörper hin zur Netzhaut (Retina). Die Netzhaut ist der lichtempfindliche Teil des Auges.

Der Aufbau des Auges gleicht also im Prinzip dem einer Kamera:
Die Hornhaut ist kuppelförmig gewölbt; durch ihre Krümmung zusammen mit der Krümmung der Linse werden die einfallenden Lichtstrahlen so gebündelt, dass sie im Idealfall genau auf der Netzhaut zusammenlaufen.

Die auftreffenden Lichtwellen erzeugen einen biochemischen Impuls, welcher über Nervenbahnen (Sehbahn) zum Gehirn geleitet wird. Im Sehzentrum werden diese Impulse zu einem Bild verarbeitet und zusammengefügt. Die Bilder beider Augen verschmelzen zu einem räumlichen Seheindruck. Das im Gehirn entstandene Bild wird gedanklich nach außen projiziert; wir nehmen die Umgebung „vor“ und nicht „in“ uns wahr.

Der Augapfel ist ein kugelförmiger Körper, der sich fast in unendliche viele Achsen drehen kann, ohne seine Lage im Auge wesentlich zu verändern. Der Augapfel hat beim Menschen einen Durchmesser von etwa 24 mm.

Das menschliche Auge ist mit beiden Sehzellen-Typen ausgerüstet. Das zentrale Sehen mit hoher Detailschärfe bei gutem Licht erfolgt durch die Zäpfchen, die auf der Netzhaut am Punkt des schärfsten Sehens (Fovea, der Pupille gegenüber) am häufigsten vorhanden sind. Fällt bei Nacht und Dämmerung kein intensives Licht durchs Auge ein, werden die lichtempfindlichen Stäbchen rund um die Fovea aktiv. Dort wo bei Tag der Punkt des schärfsten Sehens war, ist jetzt ein Nachtblindheitsfleck. Am schärfsten sieht man Nachts also dann, wenn man leicht am Zielobjekt vorbeischaut.

Die Umstellung der Augen vom Hell- zum Dunkelsehen wird Adaptation genannt. Die Pupillen öffnen sich weit, um möglichst alles Licht einzulassen. Darunter leidet, ähnlich wie bei einer Fotokamera, die Tiefenschärfe. Die Sehleistung wird beträchtlich reduziert, man sieht am besten auf mittlere Distanzen. Zudem geht auch das dreidimensionale Sehen (Tiefenempfindung) weitgehend verloren und damit die Fähigkeit, die Größe von Objekten zu schätzen. Entscheidend für das gute Sehen in der Nacht sind jedoch vor allem die Adaptationsreaktionen auf der Netzhaut, wo sich die Sehzellen durch langsame photochemische Prozesse auf die verändernde Lichtintensität einstellen.

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