Sehentwicklung

Neugeborene Babys kommen mit einem geringen Sehvermögen zur Welt. Die Sehschärfe eines Neugeborenen liegt etwa bei 3%, d.h. es sieht etwa 30x unschärfer als ein Erwachsener.

Diesen Rückstand holt das Baby aber in den ersten Lebenswochen sehr rasch wieder auf. Die Nervenbahnen, die vom Auge zum Gehirn führen, sind noch nicht voll ausgebildet. Der Säugling hat zudem noch keinerlei Erfahrung mit dem Sehen und kann die neuen Sinneseindrücke noch nicht richtig einordnen.

Die Augen können sich zudem noch nicht von der Ferne auf die Nähe einstellen (Akkommodation), die Koordination beider Augen ist noch nicht entwickelt, damit kommt es sehr häufig zum Schielen der Neugeborenen. Ab dem 3. Lebensmonat ist der Sehnerv fast vollständig ausgebildet, das Baby kann nun synchron mit beiden Augen seine Umgebung wahrnehmen. Es sieht nun schärfer, kann Gegenstände fixieren und diese mit den Augen mitverfolgen. Anfänglich ist eine genaue Akkommodation nicht notwendig, da die Sehschärfe zu gering ist. Verbessert sich die Sehschärfe werden auch die Veränderungen in den unterschiedlichen Entfernungen für das Baby bemerkbar, das ist für eine normale Entwicklung des Sehvermögens sehr wichtig.

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